Schulsozialarbeit an der Georg-Fahrbach-Schule Ingelfingen

t-herbst
Die Schule soll stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlasse, nicht als Spezialist.
(Albert Einstein)

 

Ich heiße Tanja Herbst, Jahrgang 1974 und arbeite seit September 2011 an der Georg-Fahrbach-Schule in Ingelfingen als Schulsozialarbeiterin. Ich bin Diplom-Sozialpädagoge und war 15 Jahre in der St. Josefspflege in Mulfingen in der Tagesgruppe tätig, bevor ich in den Erziehungsurlaub gegangen bin. Schulsozialarbeit gibt es seit dem Jahr 2009/2010 an der Georg-Fahrbach-Schule.
Rechtsgrundlage ist §13 des SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe, dort steht in Absatz 1:“Junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die ihre schulische und berufliche Ausbildung und Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern“.

Schulsozialarbeit ist direkt an der Schule und daher leicht erreichbar.
Schulsozialarbeit ist freiwillig und kostenlos; Vertraulichkeit wird zugesichert.

Schulsozialarbeit ist präventive Jugendhilfe und soll die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Schulalter fördern. Sie ist ein niederschwelliges Angebot und gilt als aufsuchende Form der Jugendhilfe. Sie befindet sich unmittelbar im Lebensfeld der jungen Menschen, also in der Schule als dem Ort, an dem Kinder einen großen Teil ihrer Zeit verbringen und an dem wesentliche Entscheidungen über ihre Zukunftschancen fallen und wo oft auch Probleme von Kindern und Jugendlichen zu Tage treten.
Schulsozialarbeit ist Prävention und Intervention und hat schwerpunktmäßig gefährdete, sozial benachteiligte oder ausgegrenzte SchülerInnen im Blick, die aufgrund sozialer Benachteiligung und/oder individueller Beeinträchtigung auf besondere Unterstützung angewiesen sind.
Schulsozialarbeit lässt kein Kind alleine und ist für jedermann erreichbar!
Schulsozialarbeit dient der Stärkung und der Integration junger Menschen!
Schulsozialarbeit soll keine Feuerwehrfunktion haben, das heißt frühzeitig miteinbezogen werden um, wenn möglich, Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen.

Daher verstehe ich mich als Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler (und deren Eltern), ganz gleich, ob diese an der Ganztagesschule teilnehmen oder nicht. Dafür biete ich  Sprechstunden an. Diese sind:
jeden Dienstag, 3. und 4. Schulstunde (10.10 – 11.55 Uhr, während der Schulzeit). Bitte mit Voranmeldung.
Darüber hinaus können Sie auch außerhalb dieser Sprechzeiten Termine mit mir vereinbaren.

Meine Aufgaben im Rahmen der Schulsozialarbeit an der Georg-Fahrbach-Schule:

  • Einzelfallhilfe und Beratung in individuellen Problemsituationen
  • Ansprechpartner für alle SchülerInnen
  • Ansprechpartner für alle Eltern (Elterngespräche)
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit, Projekte und die Arbeit mit Klassen
  • Unterstützung und Beratung beim Übergang Schule-Beruf ( z.B. Bewerbungstraining )
  • Angebote zur Förderung und Entwicklung einer Klassengemeinschaft in Klasse 5
  • Mitarbeit bei Projekttagen
  • Innerschulische und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit
  • Regelmäßige Fallbesprechungen mit dem zuständigen Jugendamt
  • Vermittlung zu sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen

Themen sind beispielsweise Konflikte im Elternhaus (Scheidung, Gewalt), Schulschwierigkeiten, Konflikte mit Mitschülern, soziale Auffälligkeiten (Diebstahl) und ähnliches.

 

  • Einzelfallhilfe und Beratung kommt durch unterschiedliche Wege zustande:
    SchülerInnen kommen direkt auf mich zu
    LehrerInnen machen auf einen SchülerIn aufmerksam und ich nehme Kontakt zum SchülerIn auf
    In einem offenen Angebot etc. werden Probleme sichtbar
    Eltern oder Erziehungsberechtigte suchen Rat
    LehrerInnen fordern kollegiale und interdisziplinäre Beratung.Offene Angebote für alle SchülerInnen
    Schülercafe
    SchülerdiscoAngebote im Rahmen der Ganztagesschule
    Übermittagsbetreuung und Ganztagesprojekte
    Hausaufgabenbetreuung
    BusaufsichtVertraulichkeit und Schweigepflicht
    Meine Arbeit und das was ich dort erfahre (insbesondere in der Einzelfallhilfe und bei Beratungen) unterliegt grundsätzlich der Schweigepflicht, Vertraulichkeit wird von mir zugesichert. Das heißt: kommt beispielsweise ein SchülerIn zur Beratung werden Informationen nur dann an Dritte (Eltern, Lehrer, Jugendamt) weitergegeben, wenn der SchülerIn dem zustimmt. Eine Ausnahme liegt bei Feststellung eines Notstands (z.B. Kindeswohlgefährdung) vor.
    Bei Problemlagen, die ein SchülerIn nur schwerlich alleine lösen kann und Verbündete hilfreich wären, werde ich versuchen, den SchülerIn zu einer Informationsweitergabe einzuwilligen, den/die Dritten selbst oder auch gemeinsam zu informieren oder aber die Situation anonymisiert mit Kollegen bzw. dem Jugendamt zu besprechen.

Für wen gilt das Angebot

  • SchülerInnen
  • LehrerInnen
  • Eltern und Erziehungsberechtigte der Georg-Fahrbach-Schule.
    (vgl.Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg vom KVJS)

Des weiteren können Sie sich hier eine Übersicht über Hilfe-Angebote herunterladen.

Die Schulsozialarbeit wrid durch den Landkreis und durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt.