Turnier der Schach-AG

In Ingelfingen findet jedes Jahr ein Kinderschachkurs mit 10 Doppelstunden statt und wird rechtzeitig im Amtsboten angekündigt. Im Schachclub Künzelsau gibt es die sinnvolle Freizeitbeschäftigung: Jungendschach jeden Freitag von 17 bis 19 Uhr in der Feuerwache Künzelsau, Lindenstraße 16. Kinder zum Schnupperbesuch sind da herzlich willkommen. Eltern, die nicht selbst begeisterte Spieler sind, sollten ihren Nachwuchs animieren.

Der Schachkurs 2014 war ein Ganztagesangebot der Georg-Fahrbach-Schule in Kooperation mit dem Ingelfinger Senioren Rat (ISR) und der Stadtbücherei unter der Leitung von Beate Schneider und Ursula Mezger. Dieser Kurs war neben den üblichen Ranglistenspielen eine multimediale Taktikschulung und das ging so: Mit Laptop und Beamer wird ein virtuelles Schachbrett in neuer Weise auf eine Leinwand projiziert und damit wird fleißig trainiert, nicht nur die Grundregeln und Gangarten der Figuren mit allen Sonderregeln werden gezeigt, sondern auch Tricks, Kniffe und Feinheiten der Eröffnungen, sinnvoller Schlagabtausch und Endsiege zum „Schach-matt“. Auch Lern-Videos gehören dazu.

Konrektorin Tanja Truetsch forderte ihren Klassenschüler Aaron Waldmann zu einem Demo Duell gegen den Schachcomputer auf, das auf die Leinwand übertragen wurde.

Nach 10 Trainingseinheiten endete das Turnier unter der Leitung von Horst Bergmann und der Vorjahressiegerin Lea Etzel, am 17. Dezember 2014. Alle Spiele wurden dokumentiert und aus der Summe der erkämpften Punkte die Sieger ermittelt: Björn Biller errang den Turniersieg mit einer hauchdünnen Mehrheit von 2 Punkten, Vizemeister wurde Aaron Waldmann, Martin Kapp ist Dritter geworden. Es folgte das starke Mädchenteam mit nur einem Punkt Abstand.

Die Sieger und der jüngste Teilnehmer Maximilian Koch erhielten Urkunden, Bürgermeister Michael Bauer überreichte den Siegern Freikarten für Hallenbad und Minigolfanlage. Alle Teilnehmer durften sich schöne Preise aussuchen, gespendet von den Firmen Bürkert und Raiffeisenbank-Kocher-Jagst eG. Vom ISR gab es noch Freikarten für die Unterlegenen. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür.

Horst Bergmann

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