Abschlussfahrt der LG 9b nach Italien

Das Schuljahr 2018/2019 neigte sich dem Ende zu und nach den absolvierten Abschlussprüfungen stand für die Schüler der Lerngruppe 9b die letzte gemeinsame Zeit bevor – die langersehnte Abschlussfahrt nach Italien/Gardasee. So ging die Reise gen Gardasee am 8. Juli um 7:15 Uhr los. Aufgeregt und voller Erwartungen bestiegen 18 Schüler und 2 Lernbegleiterinnen, Frau Roos und Frau Raum, den Reisebus, welcher sie nach bella Italia bringen sollte. Viele Stunden Fahrt mit Staus und anderen Hindernissen lagen nun vor den Italienfans. Dann endlich nach 11 Stunden war das Ziel in Sicht und der blaue See glitzerte in der Sonne bei 36°C am Horizont.

Nach einem schnellen Check-in bezogen alle ihre gemütlichen Mobile Homes und begaben sich zum Abendessen. Danach wollten alle nur noch den wunderschönen Gardasee bestaunen und sich in seine Kühle stürzen. Gesagt, getan: um 20:30 Uhr badeten, spielten und lachten die Schüler der LG 9b im See bis es dämmerte.

1. Abend.1. AbendMartin und Nils 1.Abend)

 

Am zweiten Tag, direkt nach dem Frühstück, stand eine sportliche Aktivität an der Tagesordnung: das Kanufahren. Nach einer Einführung durch zwei Guides ging es schon los und die Schüler paddelten, mehr oder weniger koordiniert ;-) , zu dem vereinbarten Zielort. Nach einem kurzen Badeaufenthalt ging es zurück zum Start. Fazit: nasse Schuhe, aber unendlich glückliche Schüler und Lernbegleiter.

Kanu

Wer sich sportlich so verausgabt, bekommt Hunger. Um gegen diesen anzukämpfen, beschlossen alle, in das nahegelegene Städtchen Peschiera zu wandern. Die 1,5 Kilometer vergingen wie im Flug, da die malerische Kulisse des Gardasees für alle Strapazen entschädigte. In Peschiera konnten die Schüler nach Herzenslust speisen, shoppen oder einfach bummeln. Nach der Rückkehr erwartete die Schüler eine Poolparty mit lauter Musik und viel Spaß.

Peschiera Peschiera1 Peschiera2

Der dritte Tag begann wie gewohnt mit einem Frühstück. Im Anschluss daran bestiegen alle den Bus, der das schöne Venedig ansteuerte. Am Sammelparkplatz angekommen, steuerte schon unser Schnellboot an das Ufer, um uns in die Stadt zu bringen. Der Markusplatz (Piazza San Marco) in Venedig, der Ausgangspunkt der Stadtralley, ist einer der bekanntesten Stadtplätze der Welt. Die zwei wichtigsten Gebäude am Platz sind der Dogenpalast und der Markusdom. Ein weiteres wichtiges Bauwerk ist der Markusturm, das Wahrzeichen von Venedig. All dies und noch viel mehr sollten die Schüler nun in Gruppen erkunden. Am Nachmittag, völlig erschöpft, aber zufrieden, fuhren wir in die Ferienanlage zurück.

Venedig Venedig2 Venedig3 Venedig 4

 

Im Feriendomizil angekommen, freuten sich alle auf den Pastaabend: diverse Nudelgerichte, die es so nur in bella Italia gibt!

Der vierte Aufenthaltstag bereitete den meisten den größten Spaß: Gardaland, wir kommen! Der Vergnügungspark ließ keine Wünsche offen: Achterbahnen und andere Attraktionen bis zum Abwinken. Das Vergnügen war so riesig, dass der geplante Abreisezeitpunkt um etliche Stunden nach hinten verschoben wurde.

Gardaland

Nach dem Abendessen sprangen alle in das Kühle des Gardasees und genossen den letzten Abend vor der Abreise. In der abendlichen Abschlussrunde berichteten die Schüler über ihre Erlebnisse und neue Erfahrungen. So staunten einige darüber, dass man sich von einer ganz anderen Seite kennengelernt hätte. Der Abend endete schließlich mit einem gigantischen Feuerwerk, den niemand so schnell vergessen würde.

Feuerwerk Feuerwerk1

Am fünften Tag hieß es: Ciao, bella Italia! Schade, aber wir müssen dich nun verlassen. Nach 10 Stunden Fahrt wurde das gelobte Hohenloher Land betreten und somit wurde die Abschlussfahrt zu einer für alle unvergesslichen Geschichte.

Die Abende waren lang und auf der Terrasse des Mobile Homes mit der Nummer 625 wurden die erbittertsten UNO-Kämpfe aller Zeiten ausgefochten. Die Englischkenntnisse wurden aus den hintersten Ecken herausgekramt und sorgten dafür, dass man schmunzeln musste (smallgeld = Kleingeld). Die tänzerischen Fähigkeiten einiger Schüler kamen zum Vorschein und der Teamgeist war allgegenwärtig. Die Schüler erwiesen sich als neugierig, zuverlässig und zu jedem Zeitpunkt als vertrauenswürdig. Die unvergesslichen Tage, die wir gemeinsam am Gardasee verbrachten, werden wir so schnell nicht vergessen. Viva l’ Italia!

M. Raum